Frei­wil­li­gen­dienste und BVS Bay­ern ver­net­zen sich für mehr Diver­si­tät und Inklu­sion

Im Rah­men des Pro­jekts „FWD der Zukunft“ set­zen die Frei­wil­li­gen­dienste im Sport und der Behin­der­ten- und Reha­bi­li­ta­ti­ons-Sport­ver­band Bay­ern e.V. (BVS) gemein­sam ein Zei­chen für mehr Inklu­sion im Sport.

Anfang des Jah­res besuchte der BVS Bay­ern das Team der Frei­wil­li­gen­dienste um Res­sort­lei­ter Mathias Him­mel­rei­cher im Rah­men der inter­nen Team­klau­sur in der Sport­schule Ober­ha­ching. Ziel des Aus­tauschs war es, neue Impulse für eine inklu­si­vere Semi­nar­ar­beit zu ent­wi­ckeln und das Thema Inklu­sion künf­tig noch stär­ker in den Frei­wil­li­gen­diens­ten zu ver­an­kern.

Unter­stützt wurde der Work­shop durch ein Refe­ren­ten­team der Blin­den­fuß­ball­mann­schaft des FC Ingol­stadt 04 sowie des Roll­stuhl­bas­ket­ball­ver­eins RSV Bay­reuth 1994 e.V. Neben fach­li­chen Ein­bli­cken erhiel­ten die Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit, beide Sport­ar­ten selbst aus­zu­pro­bie­ren und so einen Per­spek­tiv­wech­sel zu erle­ben. Dabei wurde deut­lich, wie wich­tig Kom­mu­ni­ka­tion, Team­ar­beit und gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis im inklu­si­ven Sport sind.

Die gemein­same Ver­net­zung ver­folgt das Ziel, Frei­wil­li­gen­dienst­leis­tende für Viel­falt und Inklu­sion zu sen­si­bi­li­sie­ren und ihnen Werk­zeuge an die Hand zu geben, selbst inklu­sive Sport­an­ge­bote in ihren Ver­ei­nen und Ein­satz­stel­len zu för­dern. Lang­fris­tig soll das Thema Inklu­sion als fes­ter Bestand­teil in die Semi­nar­ar­beit der Frei­wil­li­gen­dienste inte­griert wer­den. Davon pro­fi­tie­ren nicht nur die Frei­wil­li­gen selbst. Die Semi­nare wer­den um neue Per­spek­ti­ven erwei­tert und ver­mit­teln pra­xis­nahe Erfah­run­gen, die dazu bei­tra­gen, Sport für alle Men­schen zugäng­li­cher zu gestal­ten. Inklu­sion wird dadurch nicht nur theo­re­tisch behan­delt, son­dern aktiv erlebt.

Die ers­ten Impulse aus der Zusam­men­ar­beit sind bereits in der Pra­xis ange­kom­men: Im Rah­men der Abschluss­se­mi­nare des lau­fen­den Jahr­gangs konn­ten Frei­wil­li­gen­dienst­leis­tende Roll­stuhl­bas­ket­ball selbst aus­pro­bie­ren und so die Her­aus­for­de­run­gen, Chan­cen und Mög­lich­kei­ten inklu­si­ver Sport­an­ge­bote unmit­tel­bar erfah­ren. Die posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen zei­gen, wie wert­voll sol­che prak­ti­schen Erfah­run­gen für das Ver­ständ­nis von Bar­rie­re­frei­heit und gesell­schaft­li­cher Teil­habe sind.

„Wir freuen uns über die neue Ver­net­zung und möch­ten diese gerne noch inten­si­vie­ren, um zukünf­tig inklu­sive Ele­mente auf unse­ren Semi­na­ren anbie­ten zu kön­nen.“

Saskia Schwalb, Frei­wil­li­gen­dienste im Sport

Die Frei­wil­li­gen­dienste bedan­ken sich herz­lich beim Behin­der­ten- und Reha­bi­li­ta­ti­ons-Sport­ver­band Bay­ern e.V., der Blin­den­fuß­ball­mann­schaft des FC Ingol­stadt 04 sowie dem RSV Bay­reuth 1994 e.V. für den wert­vol­len Aus­tausch und die pra­xis­na­hen Ein­bli­cke. Gemein­sam soll die Zusam­men­ar­beit wei­ter aus­ge­baut wer­den, um Inklu­sion im Sport nach­hal­tig zu stär­ken und noch stär­ker in die Semi­nar­ar­beit der Frei­wil­li­gen­dienste zu inte­grie­ren.


Das Pro­jekt “FWD der Zukunft” wird aus Mit­teln des StMAS geför­dert: