Abschied von einem geschätz­ten Sport­freund

Große Trauer um Schwein­furts Kreis­ju­gend­lei­ter Bernd Rausch

„Und eine Stimme rief vom Him­mel herab: Getrost sein darf, wer im Ver­trauen auf Gott stirbt; er darf sich aus­ru­hen von Arbeit und Leid und emp­fängt gewiss­lich den Lohn für alle Mühe.“ Mit die­sem Zitat aus dem Buch der Offen­ba­rung ver­ab­schie­den wir unse­ren Sport­freund Bernd Rausch, der am 5. Juni 2026 ver­stor­ben ist.


Er gehörte seit 2007 der Kreis­ju­gend­lei­tung der Baye­ri­schen Sport­ju­gend Schwein­furt als Bei­sit­zer an. Bereits in den Jah­ren zuvor hatte er die BSJ bei Ver­an­stal­tun­gen, z.B. dem Jugend­tag auf dem Schwein­fur­ter Markt­platz, unter­stützt.

Im Jahr 2019 wurde er zum Kreis­vor­sit­zen­den der BSJ Schwein­furt gewählt und gehörte seit­dem auch dem Kreis­vor­stand des BLSV im Sport­kreis Schwein­furt an. In die­ser Zeit hat er sich nicht nur mit Begeis­te­rung für die sport­li­che Ent­wick­lung von Kin­dern, Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen ein­ge­setzt, son­dern es auch geschafft in einer beson­ders schwe­ren Zeit für Sport und Jugend­ar­beit, der Zeit der Corona-Pan­de­mie, die Moti­va­tion auf­recht­zu­er­hal­ten und demo­kra­ti­sche Pro­zesse zu för­dern.


Bernd war nicht nur in der BSJ tätig, son­dern trug auch im Stadt­ju­gend­ring Schwein­furt als Stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der sei­nen Teil dazu bei, Schwein­furt für alle Jugend­ver­bände zu einem bes­se­ren Ort zu machen. Sein Wir­ken war geprägt durch seine Zuver­sicht und sei­nen Glau­ben daran, dass jeder etwas zum Posi­ti­ven ver­än­dern könne, egal wie groß oder klein der Bei­trag war. Größ­ten Respekt ver­dient sein ehren­amt­li­cher Ein­satz, bei dem es ihm nie um Geld, Recht­ha­be­rei oder Ruhm ging, son­dern immer und aus­schließ­lich um das Wohl der kom­men­den Gene­ra­tio­nen.


Neben der Arbeit in Gre­mien der ver­band­li­chen Jugend­ar­beit hat Bernd unzäh­lige Stun­den auf dem Sport­platz ver­bracht, um jun­gen Men­schen als Trai­ner das Fuß­ball­spie­len bei­zu­brin­gen. Dabei hat er auch einen wesent­li­chen Bei­trag zur Inte­gra­tion von zuge­zo­ge­nen und zuge­wan­der­ten Men­schen aus der gan­zen Welt geleis­tet. Die beson­dere Tra­gik sei­ner per­sön­li­chen Lei­dens­ge­schichte liegt darin, dass der Aus­gangs­punkt sei­ner Erkran­kung ein Trai­nings­un­fall war.


Der Stadt­ju­gend­ring Schwein­furt, die Baye­ri­sche Sport­ju­gend und der Baye­ri­sche Lan­des­sport­ver­band in Stadt und Land­kreis Schwein­furt trau­ern um einen geschätz­ten und loya­len Sport­freund. Seine Ver­dienste um die Jugend­ar­beit wer­den wir nicht ver­ges­sen.
Er war ein lie­be­vol­ler Mann, Vater und Groß­va­ter, unsere Gedan­ken sind bei sei­ner Fami­lie und Freun­den.
Lie­ber Bernd, ruhe in Frie­den!